PSC Parasportclub
Die aktiven Fallschirmspringer des PSC organisierten allerlei Events.
Ein Teil der Springer war im Militär bei der Fallschirm- Kompanie 17. Diese
konnten pro Jahr einige Trainingssprünge absolvieren.
Sie spangen zum Frühstück in den Garten eines Einfamilienhauses (Bonstetten).
Sie sprangen für Eröffnungen und Schlüsselübergaben auf Parkplätze von Shoppigcenter.
Ich liebte die Rundreisen. Ein Beispiel: Start in Triengen, Flug und steigen
nach Langenthal, Abspringen auf 2500m so schnell wie möglich landen,
die Springer einladen. Wieder Starten und über Grenchen fliegen, landen,
einladen und weiter nach Yverdon, Lausanne, Ecuvillens und zurück nach Triengen.
Das Anspruchvolle war immer die Kommunikation mit der Flugsicherung. Wir Flogen
meistens in die Kontrollierten Lufträume hinein. So musste der Kontroller uns
vom normalen Flugverkehr separieren. Vor allen durfte nie ein anders Flugzeug
unter uns hinduchfliegen. In der Gegend um Langenthal stieg ich viel auf 10'000ft
(2500m GND). Die Airliner hatten teilweise Mühe nach dem Start in Zürich, höher
als wir zu sein. Sie erreichten nur ca. 8000ft.
Auch die Militärkontroller wollten ihre Kampfstaffeln unter uns hindurch Fliegen
lassen. (zu dieser Zeit war die Militär- und Zivile-Überwachung noch getrennt).
Ein super Erlebnis war die "OPERATION PARA- METRO".
Am 09. April. 1978 charterte der PSC eine Convair CV440 Metropolitan. (die CV440 Metropolitan ist ein 2
Motoriges Passagierflugzeug mit einem Startgewicht von 22.5 Tonnen.)
Der Metro wurden die Sitze ausgebaut, so hatten 53 Fallschirmspringer Platz im Flugzeug.
Die Metro startete in Basel und überflog den Flugplatz Triengen in 2000m Höhe.
Die Springer konnten sich nun in die Tiefe stürtzen und sich in der Luft grossräumig
verteilen.
Ich begleitete die Metro mit Journalisten und Fotografen. Das war eine
riesen Erlebnis, der ganze Himmel voller Fallschirme. Nach dem Landen kamen alle
Springer mit den zusammengerollten Schirmen in den Armen zu Fuss aus allen
Himmelsrichtungen.